TorfersatzFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

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Torffrei gärtnern wie die Profis

Gartenexpertin und TV-Moderatorin Sabrina Nitsche besucht zwei Gärtnereien am Niederrhein: Die Gärtnerei Aflora kultiviert Flamingoblumen (Anthurium), und zwar komplett torffrei. Der Betrieb Floreco wiederum hat mit der torffreien Kultur von Mini-Petunien (Calibrachoa) gute Erfahrungen gemacht. Beide Gärtner geben Tipps, worauf Hobbygärtnerinnen und –gärtner bei der torffreien Kultur von Zimmer-, Beet- und Balkonpflanzen achten sollten.  

Gärtnern ohne Torf - schütze das Klima

Durch Abbau und Nutzung wird der Kohlenstoff im Torf im Laufe der Zeit in das Treibhausgas CO2 umgewandelt und freigesetzt. Die Verwendung von torfhaltigen Erden trägt also zur Erderwärmung bei. Die Wiederaufnahme des freigesetzten CO2 durch Wiedervernässung ist in für den Menschen überschaubaren Zeiträumen nicht möglich, Torf zählt deshalb nicht zu den nachwachsenden Rohstoffen. Aus diesem Grund muss der Torfabbau reduziert werden – torffreies Gärtnern ist ein Beitrag zum Klimaschutz! Vor diesem Hintergrund bereitet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Torfminderungsstrategie vor, die vor allem auf Aufklärung und Freiwilligkeit setzt. Ihr Ziel wird es sein, innerhalb der nächsten Jahre die Torfverwendung im Freizeitgartenbau vollständig und im Erwerbsgartenbau deutlich zu reduzieren.