TorfersatzFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

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Profigärtner geben Tipps für die Praxis

Torffreies Gärtnern ist nicht nur unter Hobbygärtnern gefragt. Auch im Erwerbsgartenbau reduzieren die ersten Betriebe bewusst den Einsatz von Torf und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die beiden Profi-Gärtner Peter Opschroef und Christoph Schönges zeigen, welchen Weg sie dabei gegangen sind und teilen Ihre Erfahrungen beim Umstieg auf eine torffreie Produktion.

Tipps zum torffreien Gärtnern von Christoph Schönges


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Torffrei gärtnern wie die Profis

Gartenexpertin und TV-Moderatorin Sabrina Nitsche besucht zwei Gärtnereien am Niederrhein: Die Gärtnerei Aflora kultiviert Flamingoblumen (Anthurium), und zwar komplett torffrei. Der Betrieb Floreco wiederum hat mit der torffreien Kultur von Mini-Petunien (Calibrachoa) gute Erfahrungen gemacht. Beide Gärtner geben Tipps, worauf Hobbygärtnerinnen und –gärtner bei der torffreien Kultur von Zimmer-, Beet- und Balkonpflanzen achten sollten.  

Torffrei gärtnern wie die Profis


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Gärtnern ohne Torf - schütze das Klima

Durch Abbau und Nutzung wird der Kohlenstoff im Torf im Laufe der Zeit in das Treibhausgas CO2 umgewandelt und freigesetzt. Die Verwendung von torfhaltigen Erden trägt also zur Erderwärmung bei. Die Wiederaufnahme des freigesetzten CO2 durch Wiedervernässung ist in für den Menschen überschaubaren Zeiträumen nicht möglich, Torf zählt deshalb nicht zu den nachwachsenden Rohstoffen. Aus diesem Grund muss der Torfabbau reduziert werden – torffreies Gärtnern ist ein Beitrag zum Klimaschutz! Vor diesem Hintergrund bereitet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Torfminderungsstrategie vor, die vor allem auf Aufklärung und Freiwilligkeit setzt. Ihr Ziel wird es sein, innerhalb der nächsten Jahre die Torfverwendung im Freizeitgartenbau vollständig und im Erwerbsgartenbau deutlich zu reduzieren.

Gärtnern ohne Torf –schütze das Klima!


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Moorböden - Kleine Fläche, große Klimawirkung

Moorböden machen etwa 8 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland aus. Deren Klimawirkung hängt maßgeblich vom Wasserstand und von ihrer Nutzung ab. In Deutschland sind fast alle Moorböden entwässert und werden land- oder forstwirtschaftlich genutzt. Sie sind für mehr als ein Drittel der THG-Emissionen aus der Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Böden verantwortlich. Moorbodenschutz ist daher Klimaschutz. Grünland und Ackerbau sind die häufigsten Bewirtschaftungsformen von Moorböden und verursachen insgesamt die meisten Treibhausgase. Torfabbau findet in Deutschland nur noch auf ca. 2 % der Moorböden auf bereits lange entwässerten und landwirtschaftlich vorgenutzten Flächen statt. Die Nutzung des Torfes für gärtnerische Zwecke verursacht dabei ein Vielfaches an CO2-Emissionen – 20 mal mehr als der Torfabbau selbst. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Torfminderungsstrategie veröffentlicht, die vor allem auf Aufklärung und Freiwilligkeit setzt. Ihr Ziel ist es, bis 2026 die Torfverwendung im Freizeitgartenbau vollständig und im Erwerbsgartenbau bis 2030 deutlich zu reduzieren.

Moorböden - Kleine Fläche, große Klimawirkung


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